Grabher und Potapova mit starken Starts in die French Open
Nach den zwei Erstrundenniederlagen von Lilli Tagger und Qualifikantin Sinja Kraus vom Sonntag hat der zweite Hauptbewerbs-Spieltag von Roland-Garros 2026 den ÖTV-Assen mehr Glück gebracht. Denn Julia Grabher und Anastasia Potapova haben bei den French Open in Paris jeweils durch starke Leistungen souverän die zweite Runde erreicht. Einzig Qualifikant Jurij Rodionov schied im Main Draw leider schon früh aus. Am Dienstag greift dann mit Sebastian Ofner noch der sechste und letzte rot-weiß-rote Vertreter im Einzel ins Geschehen ein. Der Steirer (ATP 112) fordert in der vierten Partie nach 11:00 Uhr auf Court 7 den auf 14 gesetzten Italiener Luciano Darderi (ATP 17).
Rodionov vor großer Kulisse
Aus rot-weiß-roter Sicht machte in Frankreichs Hauptstadt am Pfingstmontag Rodionov den Anfang. Der Niederösterreicher (ATP 158) durfte in seinem erst dritten Grand-Slam-Hauptfeld nach den French Open 2020 und 2023 gegen den an 22 gereihten Hausherren Arthur Rinderknech (ATP 25) gleich auf Court Suzanne-Lenglen, dem zweitgrößten Platz der Anlage, antreten. Nach dem engen ersten Satz, in dem der 27-Jährige 2:1 mit Break führte, bei 4:4 drei Breakbälle ausließ, bei 5:6 wiederum vier Satzbälle abwehrte und im Tiebreak zunächst wiederholt voran lag, konnte der heimische Linkshänder jedoch nicht mehr zulegen und musste sich nach 2:26 Stunden geschlagen geben.
Grabher benötigt 71 Minuten, …
Die erste heimische Erfolgsmeldung im Hauptbewerb ließ aber nicht viel länger auf sich warten, denn bloß wenig später absolvierte Grabher einen erfolgreichen ersten Einsatz. Die Vorarlbergerin (WTA 121) fertigte auf Court 4 die slowakische Qualifikantin Rebecca Sramková (WTA 125) in 71 Minuten mit 6:2, 6:2 ab. Mit raschen 4:0-Führungen in beiden Durchgängen legte die 29-Jährige die Basis zu ihrem dritten Hauptfelderfolg bei einem Grand-Slam-Turnier nach ihren Zweitrundeneinzügen bei den French Open 2023 und bei den Australian Open 2026. Ihre nächste Gegnerin: die sechstgelistete US-Amerikanerin Amanda Anisimova (WTA 6) oder aber die französische Wildcard-Empfängerin Tiantsoa Rakotomanga Rajaonah (WTA 153).
… Potapova nur 69 Minuten
Noch kürzeren Prozess machte anschließend Potapova. Die Neo-Österreicherin (WTA 30) fand mit der im WTA-Ranking am Montag um 18 Positionen zurückgefallenen Maya Joint (WTA 52) eine der ersten nicht gesetzten Spielerinnen als Kontrahentin vor, brauchte für ihren souveränen 6:1,-6:2-Sieg über die Australierin auf Court 13 aber gerade einmal 69 Minuten. Die 25-Jährige bestätigte hiermit eindrucksvoll ihre bärenstarke Form aus der Sandplatzsaison. Die Nummer 28 der Setzliste bekommt es in Runde zwei mit der Britin Katie Boulter (WTA 71) oder mit der US-Wildcard-Besitzerin Akasha Urhobo (WTA 185) zu tun.