GAMECHANGER ITN-Tagesturniere
Zwei Matches, drei Stunden, keine Ausreden!
Zwei ITN-Matches, Gegner auf Augenhöhe und nach knapp vier Stunden zurück auf der Couch – geht sowas? Die GAMECHANGER ITN-Tagesturnierserie schnürt das volle Turnier-Feeling in ein knackiges Express-Paket. Maximaler Tennis-Rausch bei minimalem Zeitaufwand. Nach dem Motto: „Schatz, ich bin nur kurz Tennis spielen!“
Schuld an dieser mathematischen Unmöglichkeit sind Jörg „Mautschi“ Mauhart und Gervin Magnus Hinteregger – zwei Unternehmer mit definitiv zu viel Freizeit. Einer hatte die Idee, der andere fand sie gut. Ein folgenschwerer Fehler: Drei Jahre und über 30 Turniere später ist ihr freier Sonntag Geschichte und über 500 Tennisverrückte stehen in ihrer Kartei.
Spielen statt warten. Revolutionär!
Dabei ist das Konzept der GAMECHANGER ITN-Tagesturnierserie eigentlich genial einfach: Dreiergruppen, jeder gegen jeden, ein spannendes Kurzformat. Alle Begegnungen einer Gruppe unmittelbar hintereinander auf demselben Platz. Nach drei bis vier Stunden ist der Spuk vorbei. Bei voller ITN-Wertung.
Im Winter steigt die Sause alle 14 Tage sonntags im DANUBIS Tenniscenter Mauthausen - eine der modernsten Tennishallen im Lande. In der gemütlichen Clublounge werden Matchbälle analysiert und Ausreden perfektioniert („Normalerweise spiel ich ganz anders“). Gastro-Chef Nuri kümmert sich darum, dass der sportliche Kalorienverlust keine bleibenden Schäden hinterlässt.
Turnierleitung mit Unterhaltungswert
Während Mautschi versucht, aus Wünschen wie „Bitte nur gegen kleinwüchsige Linkshänder“ einen Spielplan zu zaubern, macht Hinteregger selbst aus dem Kassieren des Nenngeldes eine einmalige Show. Wer glaubt, einfach nur 50 Euro abzugeben, unterschätzt Gervins Talent.
Da beide aus der IT- und Grafikbranche kommen, sieht das Ganze auch noch unverschämt gut aus. Kein Wunder also, dass Website, Branding, Grafiken und Displays professionell durchgestylt sind. Hier bekommen Siege wie Niederlagen einen würdigen Auftritt.
Hinter dem ganzen Schmäh steckt tatsächlich eine perfekt eingespielte Organisation: ausgeglichene Gruppen, kurze Wartezeiten, persönliche Betreuung und ein herzliches, familiäres Ambiente. Auslosung und Spielplan kommen pünktlich, vor jedem Turnier gibt's eine Erinnerungsmail.
Natürlich gibt es mittlerweile Nachahmer. Die beiden nehmen es als Kompliment. Kopieren ist schließlich die ehrlichste Form der Anerkennung. Spieler testen auch ab und an die Konkurrenz – nur um danach unter Tränen zu gestehen, wie schön es doch beim GAMECHANGER ist.
Österreichweite Aufmerksamkeit
Und dann meldete sich sogar Davis-Cup-Kapitän Jürgen Melzer – nicht, wie vermutet, um Gervins aktuelle Überform mit einer Einberufung zu würdigen, sondern um sich über das Turnierformat zu informieren. Der Breitensport soll nämlich wieder cool werden. Spieler kommen übrigens mittlerweile aus ganz Österreich, teilweise in Reisegruppen. Highlight: Dornbirn (!).
Und schließlich noch das Unfassbare: Die Damengruppe ist zurück! In freier Wildbahn seit Jahren kaum noch gesichtet, ist sie beim GAMECHANGER wieder regelmäßig anzutreffen. Artenschutz vom Feinsten.
Alle Spielstärken willkommen
Mitmachen können Damen und Herren aller ITN-Spielstärken. Die Startplätze sind pro Spieltag jedoch limitiert. Wer zu lange überlegt, spielt höchstens noch mit dem Gedanken, sich früher anzumelden.
Geheimtipp: In der eigenen WhatsApp-Gruppe (siehe Website) erfährt man als Erster, wenn durch Absagen kurzfristig Startplätze frei werden. Quasi die Warteliste mit Überholspur – ganz ohne Schiedsrichter.
Verfasser des Artikels:
Jörg Mauhart
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Alle Infos zur GAMECHANGER-Serie auf der Turnierwebsite: