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Zweite Runde - Wieder Regenspiele

Wann hat der Wettergott endlich ein Einsehen mit den Tennisspielern?

ETV gewinnt Ennser Stadt-Derby gegen den ASKÖ ganz klar mit 6:1

Nach Runde zwei stehen drei Teams ohne Punktverlust an der Tabellenspizte, nach Runde zwei stehen aber auch vier Teams noch immer ohne Punkt da. Und zwischen Rang vier und Rang fünf liegen bereits vier Punkte.
Das Spiel mit der meisten Brisanz war sicherlich das Enns-Stadtderby zwischen dem ASKÖ und dem ETV. In den vergangenen Jahren zumeist hart umkämpft, hat heuer das ETV Team keine Probleme das Spiel der Ennser Freibad-Nachbarn für sich zu entscheiden. Mit einem 6:1 „Auswärtserfolg“ entführt der ETV gar alle drei Punkte vom Nachbarn. Mit einem 10:5 im Match-Tie-Break sorgen Mutter und Tochter Massimiani für lange Gesichter der ASKÖ Girls.
An der Tabellenspitze bleibt der Titelfavorit. Die Damen des UTC Scherb Rainbach mussten bei Aufsteiger ASKÖ Marchtrenk jedoch in drei Spielen über die volle Distanz gehen, siegt letztlich aber doch fast wie erwartet mit 7:0. Sophie Mayr-Stockinger und Lena Ruhaltinger im Einzel und gemeinsam im Doppel behalten dabei in der Entscheidung die Nerven.
Weiter stark präsentiert sich der TC Gmunden. Die Girls vom Traunsee, vor zwei Jahren mit einer Seuchensaison und viel Pech abgestiegen, präsentieren sich beim ATZ in Linz in absoluter Topform. Auch hier fällt in drei Spielen die Entscheidung erst im dritten Satz. Margherita Blecha (6:3), Karen Hattmannsdorfer (6:1) und Elisabeth Schmitzberger (7/6) sorgen hier mit ihren Dreisatzerfolgen für eine ungefährdete 5:0 Führung der Gmundnerinnen. Die beiden Doppel holt ebenfalls Gmunden und entführt damit alle drei Punkte aus der Landeshauptstadt.
Und auch für die SPG Wels/Thalheim gibt es im zweiten Spiel den zweiten Sieg. Die Aufsteigerinnen aus der Messestadt können aus Molln einen Sieg mitnehmen. Alle sieben Matches werden dabei in zwei Sätzen entschieden, und so ergibt sich beim Zusammenzählen schließlich: SV Molln 3, SGP Wels/Thalheim 4.
 

Steyrermühl siegt auch im zweiten Duell mit einem Aufsteiger

„Wir sind heuer gar nicht so stark“ meinte Rieds Sportchef Florian Reiter vor Saisonbeginn. Doch die Innviertler beweisen mit einem 5:4 Auftakterfolg (erste Runde spielfrei) gegen den ÖTB TV Urfahr, dass man mit ihnen immer rechnen muss. Vom Ergebnis her dabei herausragend Georg Lindinger (Bild unten), der OÖTV Nachwuchtalent Tobias Wirlend mit einer 6/0 6/1 Packung nach Hause schickt. Für den Sportchef selbst verläuft der Tag eher unglücklich. Im Einzel unterliegt er Max Schmaranzer nach hartem Kampf mit 5/7 im dritten Satz, im Doppel an der Seite von Raimund Knogler der Paarung Mühlberger/Pansi mit 10:12 im Match-Tie Break.
Mit dem zweiten Dreier gegen einen Aufsteiger stehen die Herren des ASKÖ Steyrermühl weiter an der Tabellenspitze, sind als einziges Team der Liga nach zwei Runden noch ohne Punktverlust. Dabei braucht das Team beim 8:1 Erfolg in Baumgartenberg aber auch eine Portion Glück, um letztlich die drei Punkte aus dem Marchland zu entführen. Laslo Urrotia Fuentes/Marco Grafinger und Georg Obermaier/Gottfried Witmann holen ihr Doppel jeweils erst mit 11:9 im Match-Tie-Break. Das einzige Spiel der Baumgartenberger, die ohne fremde Hilfe agieren, holt Markus Habringer.
Wie die Damen der SPG Wels/Thalheim präsentieren sich auch die Herren der SPG als Neo-OÖ-Ligist extrem stark. Gegen den Titelfavoriten TC Lenzing feiert der Aufsteiger einen letztlich ungefährdeten 6:3 Heimerfolg und holt die Lenzinger, die diese Mal ohne Dominik Wirlend auskommen müssen, aus allen Titelträumen. Nach dem Derby-Sieg im Welser Stadtderby klettert der Aufsteiger aus der Messestadt damit auf Tabellenplatz zwei.
Der Welser Turnverein lässt seine Derby-Niederlage mit einem 7:2 Erfolg beim UTC Taiskirchen vergessen. Im Duell der beiden Einser darf David Pamminger nach einem hochklassigen Spitzenspiel gegen Frederick Arlt mit einem 4/6 6/3 7/6 schließlich für die Welser jubeln, die nach den Einzelspielen bereits mit 6:0 voranliegen. Schiessl/Hattenberger fixieren mit ihren Doppel den Dreier für den Turnverein.
 

 

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