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Sybille & Co nun gegen Israel

Das österreichische Fed-Cup-Team trifft im Weltgruppen-Play-off am 14. und 15. Juli 2007 zu Hause auf Israel. Das ergab die in London vorgenommene Auslosung.

Wien, 25. April 2007. – Das österreichische Fed-Cup-Team trifft im Weltgruppen-Play-off am 14. und 15. Juli 2007 zu Hause auf Israel. Das ergab die am Mittwoch in London vorgenommene Auslosung. „Das ist das beste Los, das wir erwischen konnten. Mein Wunsch nach einem Heimspiel gegen einen bezwingbaren Gegner hat sich erfüllt“, meinte ÖTV-Kapitän Alfred Tesar. Der Sieger dieser Partie spielt 2008 in der Weltgruppe I der besten acht Tennisnationen der Welt.

 

„Gegen Israel haben wir eine große Chance, wieder in die Weltgruppe I zu kommen. Das Los ist besser als ein Heimspiel gegen China oder Tschechien. Israel hat mit Shahar Peer zwar eine Top-20-Spielerin, die aber mit Sicherheit in Reichweite von Sybille Bammer und Tamira Paszek ist“, so Tesar. Während sich Österreich am vergangenen Wochenende gegen Australien in Dornbirn mit 4:1 durchsetzte, feierte Israel ebenfalls in der Weltgruppe II einen 3:2-Erfolg in Kanada.

 

Aufgrund des großen Zuschauerinteresses und der guten Erfahrungen wäre Dornbirn für Tesar auch für den Länderkampf gegen Israel als Austragungsort erste Wahl, doch über den Schauplatz wird der ÖTV erst in einigen Wochen entscheiden. „Beim Belag tendiere ich eher zu Sand, aber das muss ich erst mit den Spielerinnen besprechen“, ergänzte Tesar.

 

„Ein Heimspiel ist super und Israel ein schlagbarer Gegner“, kommentierte Sybille Bammer die Auslosung. Österreichs Nummer eins würde sich freuen, wenn der Länderkampf in ihrer engeren Heimat stattfände. „Dornbirn war schön, aber wenn es Oberösterreich wird, hätte ich auch nichts dagegen“, sagte Bammer. „Das Los passt! Ich bin froh, dass wir nicht auswärts antreten müssen. Ein Heimspiel ist immer perfekt“, lautete der Kommentar von Tamira Paszek.

 

Mit der 19-jährigen Shahar Peer verfügen die Gäste über eine absolute Weltklasse-Spielerin. Von ihren bisherigen drei Turniersiegen auf der WTA-Tour feierte die Weltranglisten-16. zwei auf Sand (Prag 2006, Istanbul 2006). Bei den diesjährigen Australian Open musste sich Peer erst im Viertelfinale der späteren Siegerin Serena Williams mit 6:8 im dritten Satz geschlagen geben. Im Vorjahr erreichte sie bei den French Open und den US Open jeweils das Achtelfinale.

 

Gegen Kanada bot Israels Kapitän Oded Jacob die 34-jährige Tzipora Obziler (WTA-Rang 90) als zweite Spielerin neben Peer sowohl im Einzel als auch im Doppel auf. Die zwölffache WTA-Turniersiegerin Anna Smashnova (darunter Wien 2002 und 2004) kam hingegen nicht zum Einsatz. Ob Smashnova (WTA-Rang 88) dem israelischen Team gegen Österreich zur Verfügung stehen wird, ist noch unklar, da sich die 30-Jährige mit dem Gedanken trägt, bei dem unmittelbar vor dem Fed Cup stattfindenden Grand-Slam-Turnier in Wimbledon ihre Karriere zu beenden.

 

Die beiden bisherigen Länderkämpfe gegen Israel liegen schon einige Zeit zurück. 1982 besiegte Israel das ÖTV-Team in den USA mit 2:1, im Jahr 1987 war Österreich in Kanada dank Siegen von Petra Huber und Judith Wiesner mit 2:0 erfolgreich. Damals wurde noch nicht nach dem Heim- und Auswärtsmodus gespielt!

 

Weltgruppe I, Play-off (14. – 15. Juli 2007):

 

Österreich – Israel

Belgien – China

Japan – Deutschland

Spanien – Tschechien

 

 

Weltgruppe II, Play-off (14. – 15. Juli 2007):

 

Australien – Ukraine

Argentinien – Kanada

Kroatien – Taipeh

Slowakei – Serbien

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