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Liga

Rainbach holt den Damen-Titel

Alle Entscheidungen bei Damen und Herren gefallen

ASKÖ Enns sichert sich im direkten Abstiegs-Duell den Klassenerhalt

Erster Landesmeistertitel für den UTC Scherb Rainbach

Bereits um 11:00 Uhr beginnt der Meisterkampf. Mit einem 6:1 bei den Damen der SPG ATZ Linz haben die Girls der SPG Wels/Thalheim im vorverlegten Spiel den Druck auf Tabellenführer Rainbach erhöht. Und somit war für die Mühlviertlerinnen klar: Nur ein Dreier bei der um jeden Punkt kämpfenden zweiten Mannschaft des UTC Fischer Ried bringt den Titel. Das Team um Bettina Adletzberger-Kreindl behält jedoch die Nerven und siegt mit 7:0. Der erste Landesmeistertitel ist somit fixiert.

Für die Riederinnen heißt dies gleichzeitig, dass der Abstieg in die Landesliga nicht mehr verhindert werden kann.

Die Damen des ETV Enns besiegeln mit einem 6:1 Auswärtserfolg zudem den Abstieg für die ASKÖ Marchtrenk. Für das Team um Sandra Hinterberger ist es dennoch „eine lässige Saison, trotz Abstieg aus der OÖ Liga!“ gewesen.

Somit ist klar: Der dritte Absteiger wird im direkten Duell zwischen dem SV Molln und dem Fohlenteam des ASKÖ Enns ausgespielt. Der Sieger bleibt in der OÖL!

In einer äußerst dramatischen Begegnung hält zunächst Julia Steiner mit einem 1/6 6/4 7/6 gegen Melina Wiesinger die Heimischen im Rennen und gleicht auf 2:2 aus. Im Spitzeneinzel fällt dann die Vorentscheidung, wer mit 3:2 in die Doppel geht. Und auch hier entscheidet erst das Tie-Break des dritten Satzes. Die erst 15-jährige Selina Latschbacher behält die Nerven und holt gegen Marketa Semlali den dritten Ennser Punkt.

Semlali/Steiner können im Doppel gegen Latschbacher/Hartlauer noch einmal ausgleichen, während im Einser-Doppel Brunner/Zaunmayr gegen Sommer/Losbichler im Match-Tie-Break um den Klassenerhalt fighten. Mit 6/3 3/6 und [10:5] dürfen am Ende die Ennserinnen den Klassenerhalt bejubeln.

Mit dem ASKÖ Auhof und der Union Sedda Bad Schallerbach kehren zwei altbekannte Teams in die Oberösterreich-Liga der Damen zurück.

 

 

Schon vor der letzten Runde sind alle Entscheidungen gefallen

UTC Steyr II und Taiskirchen müssen wieder absteigen

Schon vor der letzten Runde sind alle Entscheidungen gefallen. Die Herren der  ASKÖ Steyrermühl sind erstmals Landesmeister, für die beiden Aufsteiger des UTC Casa Moda Steyr II und des UTC Polzinger Taiskirchen ist der Gang in die Landesliga besiegelt.

Und so gibt es in dieser letzten Runde nicht wirklich etwas, was in die Kategorie Sensation oder Überraschung einzuordnen ist.

Für einen gewissen Unmut sorgt dann aber doch das Team des ÖTB TV Urfahr. Weil das Doppel Zwei und Drei nicht bzw. nur ein Punkt gespielt wurde, kommentiert der Welser Teamkapitän Marco Zandomeneghi treffend

Und so wird sich das Wettspielreferat am morgigen Dienstag in der Abschlusssitzung auch wieder mit dem Thema Doppelspiele auseinandersetzen dürfen.

Sportlich gesehen besiegt das Team von Zandomeneghi die Urfahraner mit 6:3.

Für das Überraschungsteam aus Baumgartenberg endet das erste Jahr in der Oberösterreich-Liga mit einem 5:4 Heimerfolg über den Welser Turnverein. Für Ronald Nefischer, den Gründungsvater des marchländer Tennismärchens, mehr als nur eine Genugtuung, ist doch sein Team vor Saisonbeginn als Abstiegskandidat gehandelt worden.

Im Innviertler Derby stellt der UTC Fischer Ried ganz klar seine Vormachtstellung im Westen unter Beweis. Beim UTC Polzinger Taiskirchen siegen die Messestädter mit 8:1 und beenden die Saison somit auf Platz 5 während Taiskirchen wie berichtet in die Landesliga zurück muss.

Die Herren des TC Lenzing krönen sich mit einem eher unspektakulären 6:3 Erfolg beim zweiten Absteiger UTC Steyr zum Vizemeister.

Die Tennis-SPG Bad Ischl und die Herren des SV Gallneukirchen haben sich in den Landesligen durchgesetzt und spielen 2020 in der OÖL.

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