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Liga

Game, Set & Match

Das war die OÖMM - Teil 1

OÖL-Damen: Auhof übergibt die rote Laterne

Kirchdorfs Damen verteidigen LM-Titel

Vor dem letzten Spieltag war für den Titelverteidiger  Kirchdorf, die SPG ATZ Linz und für die Damen des ETV Enns immer noch alles möglich. In den verschiedensten Konstellationen waren alle drei noch im Titelrennen.

Für die Kirchdorferinnen war gegen Aufsteiger Steyrermühl alles auf Sieg programmiert, 5:0 nach den Einzelspielen. Die ATZ Mädels verabschiedeten sich gegen Rainbach bereits nach den Einzeln aus dem Titelrennen und so war es ein Fern-Duell mit den ETV Enns Damen, die zur Halbzeit in Molln mit  4:1 voranlagen.

Ein Dreier war für die Kremstalerinnen nun Pflicht, denn das direkte Duell gegen Enns ging mit 3:4 verloren. Schließlich ließ der Titelverteidiger aber nichts mehr anbrennen, stellt gegen Steyrermühl auf 7:0 und holte den zweiten Titel in der Vereinsgeschichte.

Am Tabellenende übergaben die Auhofer Damen die rote Laterne mit einem 5:2 im direkten Duell noch an Bad Schallerbach.

 

OÖL-Herren: Nur 88% der Doppel wurden „gespielt“

Wozu Doppel? - das ungeliebte Spiel

In der Liga, in der sich die flache Hand nur dann blitzschnell zu einer Faust formt, wenn sie mit einem gefüllten Kuvert in Berührung kommt - da sich ja sonst auch die Beine nicht bewegen lassen - scheint der Wille das Wettspielreferat herausfordern zu wollen, heuer wieder einmal besonders groß zu sein.

Obwohl Österreich derzeit mit Oliver  Marach, Alexander Peya, Philipp Oswald und Co herausragende Doppelspieler auf der ATP Tour besitzt, scheint dieses Spiel in der OÖL der Herren aus der Mode gekommen zu sein und nur mehr zum unerwünschten Notprogramm zu gehören.

Dass Sportsoziologen den bezahlten Vereinsfunktionär schon als künftig unabdingbar in den derzeit noch freiwillig und ehrenamtlich geführten Sportvereinen sehen - sollte eigentlich zu denken geben.

Vor allem den Spielern, die zwar (noch) die Hand aufhalten, dann aber lieber das Doppel w.o. geben.

Bleibt zu hoffen, dass der prognostizierte  bezahlte Sportfunktionär dann nicht ähnlich reagiert und die Mannschaft (w.o.) aufgibt!

Nun aber zurück zum Wettspielreferat. Diese „wichtigen“ Leute sind wieder die Bösen, erfinden Regeln und Schikanen, die keiner versteht und auch nur schwer zu kontrollieren sind. Egal was letztendlich  auch neu sein wird im Paragraphendschungel der nächstjährigen Bestimmungen, es wird wieder alle treffen, nur weil ein paar besserspielende Menschen keine Lust auf Doppel haben.

Dabei sollten gerade die sich ein Beispiel an den unterklassigen MeisterschaftsspielerInnen nehmen, die mit ihren Mitteln um jeden Ball kämpfen und - man glaubt es kaum - sogar Doppel spielen wollen. Und nicht am Abend noch die nächste Hand-aufhalte -Reise antreten, sondern sich um den Verein kümmern. Erneut mit sehr viel Herzblut!

Selber schuld! Wer?

 

LL: 2x Wels/Thalheim, Baumgartenberg und TC Gmunden!

[10:7] im MTB - Genügt

Das direkten Endspiel der beiden Spielgemeinschaften Wels/Thalheim und Bad Ischl  wurde - wie es sich für einen echten Krimi gehört - erst im Match-Tie-Break des letzten Doppels entschieden. Tran/Wieand behielten für Wels/Thalheim gegen die Ischler Paarung Junaid/Seber mit 6/7, 7/6 und [10:7] die Oberhand - Ischl bleibt „nach Verlängerung und Elfmeterschießen“ wie im Vorjahr ohne Happy End.

Wie den Herren gelingt auch den Damen der SPG ASKÖ TC Wels / Thalheim als Meister der LL Ost der Sprung in die OÖL.

Mit Baumgartenberg (Herren LL Ost) und dem TC Gmunden (Damen LL West) standen vor dem letzten Spieltag die Meister der Parallelligen bereits fest.

Die Gmundner Damen schaffen dabei mit einer makellosen Punktebilanz  und einem Matchverhältnis von 53:3 (!) den sofortigen Wiederaufstieg.

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