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Bundesliga

Es bleibt nur Silber

Kirchdorf und ULTV Linz - Vizestaatsmeister

Kirchdorf unterliegt in Finale Irdning mit 3:6

Hervorragend war noch zuwenig! Absolut nichts vorzuwerfen haben sich die Herren des TC Kirchdorf. Im Finale der Tennis Bundesliga 2018 bieten die Kremstaler gegen den Ligafavoriten ATV Irdning eine ausgezeichnete Show, in den entscheidenden Momenten fehlt aber auch das Quäntchen Glück.

Schon im Vorfeld des Bundesliga-Finales in Salzburg muss Kapitän Markus Egger einen Rückschlag hinnehmen. Die drei Top-Legionäre können nicht kommen, sind verletzt bzw. krank, der Weißrusse Ignatik kriegt kein Visum, Mirnegg als Sparring-Partner von US Open Semifinalisten Sevastova nicht rechtzeitig aus New York zurück.

Dennoch: Mit einem 5:2 über Gastgeber Salzburg zieht Kirchdorf ins Finale ein, trifft dort auf den Steirischen Vertreter Irdning, der seinerseits im Semifinale die Finalträume des UTC Steyr zerstört.

Mit Gerald Melzer, Dennis Novak und Jürgen Melzer steht quasi das halbe österreichische Daviscup Team, das am kommenden Woche in Graz gegen Australien aufläuft, in Diensten der Steirer. Die starken Leistungen von Lucas Miedler (62, 16, 26 gegen Gerald Melzer) und Pascal Brunner (64 57 36 gegen Dennis Novak) werden nicht belohnt, Jan Mertl hingegen holt gegen Jürgen Melzer mit 75 75 den ersten Punkt für die Kirchdorfer. Nach 26 Erfolgen und vier Future-Siegen in Serie verlässt Peter Heller die Siegesserie und unterliegt in deutsch-deutschen Duell Marc Sieber. Auch nicht vom Glück verfolgt ist Philipp Oswald. Gegen den starken Italiener Francesco Picco unterliegt der Doppelspeztialist mit 46 67. Die Hoffnungen auf ein Wunder lässt der Kapitän selber wieder aufleben. Markus Egger besiegt Marc Rath mit 60 67 64.

Im Doppel ein ähnliches Bild: Auch hier sind die Irdninger besser. Sieber/Picco fixieren im Doppel gegen Egger/Oswald den ersten Meistertitel der Steirer. Somit nur mehr Randnotiz: Mertl/Heller schlagen G. Melzer/Lang 62 62, Miedler/Brunner unterliegen Novak/J. Melzer 57 16.

 

ULTV Damen gegen Grazer Parkclub chancenlos

Mit einem 4:3 Semifinal-Erfolg über das Kornspitz Team Oberösterreich entthront das Damenteam des ULTV Linz den Serienmeister und zieht sensationell ins Finale ein. Dabei sind die Mädel von der Linzer Gugl nach den Einzeln noch mit 2:3 im Rückstand, gewinnen beide Doppel und drehen die Partie. Dort wartet , wie bei den Herren, auf die Oberösterreicherinnen ein steirisches Team, das des Grazer Parkclub.

Schon nach den ersten vier Einzeln ist das Finale entschieden. Kurzer Prozess. 4:0 für Graz. Den Ehrenpunkt für die Linzerinnen holt Kristina Kucova im Spitzenspiel gegen Chantal Skamlova. Auf die Doppel wird einvernehmlich verzichtet.

Die Grazerinnen holen sich somit nach dem Vizemeistertitel im Vorjahr ihren ersten Österreichischen Meistertitel.

Über den Wert dieses Titels wird dann auch auf den gut besuchten Tribünen auf der Anlage des Salzburger TC heftig diskutiert, denn der neue Damen-Meister GPC verzichtet in beiden Begegnungen (SF und Finale) auf die Hilfe österreichischer Spielerinnen!? 

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